Wie Katzen und Affen für Fleisch sterben | Animal Equality Germany

Wie Katzen und Affen für Fleisch sterben

Deutschland
Die Fleischindustrie basiert auf dem Tod von Milliarden von Tieren, doch nicht nur von Schweinen, Rindern und Hühnern. Auch Jaguare und Löwenäffchen sterben für Fleisch – auch wenn sie selbst nicht auf dem Teller landen. Denn die Tierindustrie braucht unglaubliche Mengen an Futtermitteln, für deren Anbau Regenwälder gerodet werden. Und zahllose Wildtiere heimatlos.

Viele Wissenschaftler sprechen bereits vom sechsten großen Massensterben, das der Planet Erde in all seinen Jahrmillionen erlebt hat. Doch dieses Mal ist es anders. Dieses Mal ist keine unabwendbare Katastrophe, kein Meteoriteneinschlag dafür verantwortlich, dass Tier- und Pflanzenarten für immer von der Erde verschwinden. Dieses Mal ist es der Mensch, der das Massensterben verursacht. Beinahe wöchentlich erreichen uns mittlerweile Meldungen, dass eine weitere Tierart vom Aussterben bedroht ist – oder sogar vollständig verschwunden. Zuletzt war es Sudans Tod, der die Welt entsetzt hat: Mit Sudan ist das letzte männliche Nördliche Breitmaulnashorn gestorben. Wilderer haben seiner stolzen Art beinahe vollständig den Garaus gemacht. Ein weiterer trauriger Fall, der in den letzten Monaten aufkam, ist der der Vaquitas: Die kleine Schweinswalart lebt nur im Golf von Mexiko und Kalifornien – und ist durch Beifang durch die Fischindustrie beinahe ausgerottet. Jeder Versuch, die klugen Meeressäuger zu retten, schlug fehl.

Doch auch Tiere wie Raubkatzen und verschiedene Affenarten werden regelmäßig Opfer der Tierindustrie. Jaguare etwa leiden in Südamerika unter den immer kleiner werdenden Lebensräumen: Denn die Heimat der Großkatze ist Soja-Anbaugebiet. Und dieses Soja landet nicht im Tofu. Es landet in den Trögen der sogenannten Nutztiere, die die Tierindustrie für tierische Produkte wie Fleisch und Milch heranzieht, mästet und schließlich schlachtet.

 

Fleisch vertilgt Regenwald

Primaten geht es ganz ähnlich: Auch sie müssen zunehmend den Plantagen der Industrie weichen. Die bedrohtesten Affenarten sind beispielsweise Klammerschwanzaffen und Löwenäffchen aus Südamerika. Und auch die schönen Tukane und Blau-Aras sind in Gefahr. Laut WWF wuchs die Fläche der südamerikanischen Sojafelder von 1990 bis 2010 von 17 auf 46 Millionen Hektar. Und das vor allem in einst reichen Ökosystemen. In der Monokultur aus genmanipulierten Sojapflanzen gibt es für die Äffchen, Aras und zahllose andere Arten kein Leben mehr.

Obwohl die Regenwälder nur einen kleinen Anteil der Erde ausmachen (drei bis vier Prozent), leben hier mehr als die Hälfte aller Tierarten. Wie viele genau das sind, das weiß keiner – und wir werden es wohl auch nie herausfinden. Denn die, die noch unbekannt waren, sterben, wenn es so weitergeht, wahrscheinlich aus, bevor wir sie überhaupt entdecken könnten.

Doch wir können dieses erschreckende Massensterben bekämpfen, indem wir unsere Ernährung umstellen. Auf unserer Internetseite LoveVeg.de zeigen wir Ihnen, wie leicht eine nicht nur toll schmeckende, sondern auch nachhaltige pflanzliche Ernährung gelingt – mit der Sie aktiv Regenwald retten. Schauen Sie doch mal vorbei und lassen Sie sich von unserer Mitarbeiterin Eva zu ein paar leckeren neuen Gerichten inspirieren!