Gefangen im Netz: Der langsame Tod der Fische | Animal Equality Germany

Gefangen im Netz: Der langsame Tod der Fische

Italien

Der kommerziellen Fischerei fallen jedes Jahr Milliarden von Fischen zum Opfer. Ihr Tod ist langsam und qualvoll: Einige von ihnen ersticken, werden durch das Gewicht der anderen Fische erdrückt oder erfrieren in den Kühlräumen der Schiffe. Andere sterben, wenn sie zur Wasseroberfläche gezogen werden und ihre Augen und inneren Organe durch den plötzlichen Druckabfall regelrecht explodieren. Und nicht nur Fische – auch Wale, Delfine, Schildkröten und andere Meerestiere verfangen sich in den riesigen Fischernetzen und werden als unbrauchbarer „Beifang” tot oder schwer verletzt zurück ins Meer geworfen. Auf den ersten Blick bestehen zwischen Fischen und anderen Tieren viele Unterschiede. Mittlerweile deuten jedoch einige wissenschaftliche Studien darauf hin, dass Fische auf eine ähnliche Art und Weise Stress und Schmerzen empfinden wie Säugetiere, Reptilien oder Vögel.(1,2,3) Umso entsetzlicher sind diese Aufnahmen, die einem Undercover-Ermittler in Italien gelungen sind.

Der einfachste Weg diesen wunderbaren Meerestieren zu helfen, ist, sie von unserer Speisekarte zu streichen. Mittlerweile gibt es einige tolle pflanzliche Alternativen zu Fisch. Hätten Sie gedacht, dass es sogar rein pflanzliche Scampi gibt?

 

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Quellen:

  1. The Royal Society (2016). "Brain serotonergic activation in growth-stunted farmed salmon: adaption versus pathology". Abgerufen am 9. August 2018.
  2. Das Erste (2014). "Können Fische Schmerz empfinden?". Abgerufen am 9. August 2018.
  3. Purdue University (2009). "Fish may actually feel pain and react to it much like humans". Abgerufen am 9. August 2018.