602 Ferkel sterben bei Autobahn-Unglück | Animal Equality Germany

602 Ferkel sterben bei Autobahn-Unglück

Deutschland
Für die Helfer und Einsatzkräfte war es ein furchtbarer Anblick: Mitten auf der A38 lag ein umgekippter Tiertransporter. An Bord: 700 Ferkel. Aus dem Laster hörte man das Schreien der noch lebenden Tiere, die darum kämpften, nicht von ihren toten Artgenossen erdrückt zu werden. 602 der 700 geladenen Ferkel starben.

 

Gegen 11:15 Uhr krachte es am Dienstag, 27.03.18, auf der Autobahn A38 bei Arenshausen, dabei kam es einmal wieder zu einem dramatischen Unfall mit einem Tiertransporter. Mit 700 Ferkeln an Bord war der Laster unterwegs zum Schlachter. Vermutlich ist der Fahrer zu schnell auf die Autobahn gefahren. Beim Unfall wurde der 62-jährige Fahrer leicht verletzt, der Beifahrer blieb unverletzt. Doch 602 der 700 Tiere kamen ums Leben.

Viele Helfer und Einsatzkräfte wollten die Tiere retten, doch für die meisten kam jede Hilfe zu spät. Und auch für die überlebenden gab es keine Rettung: Sie wurden in einen anderen Tiertransporter verladen. Ein Polizeisprecher gab an, diese 98 Ferkel würden “zurück in die Mast gebracht, um sich von dem Schock zu erholen”. Danach droht jedoch auch ihnen wieder das Schlachthaus.

Kaum ein Tier hat das Glück, der Tierindustrie lebend zu entkommen. Einige wenige haben es geschafft, weil Animal Equalitys Ermittlerteams sie retten konnten. Lesen Sie hier ihre berührenden Geschichten.

 

 

Quellen:

MDR Thüringen: A38: Transporter mit 700 Ferkeln umgekippt

HNA: Transporter kippte auf A38 um 600 Ferkel sind tot