Jahresrückblick 2017 | Animal Equality Germany

Jahresrückblick 2017

Deutschland

2017 war ein ereignisreiches Jahr für Animal Equality. Dank der finanziellen und ideellen Unterstützung unserer engagierten Fördermitglieder, Spenderinnen und Spender sowie Freiwilligen und der unermüdlichen Arbeit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter konnten wir in diesem Jahr wertvolle Fortschritte und Erfolge für Tiere erzielen. Weltweit haben wir 21 Undercover-Recherchen veröffentlicht und beinahe 40 Unternehmenskampagnen zum Erfolg geführt. Alleine in Deutschland konnten wir mehrere Millionen Menschen über soziale Medien und Presse erreichen. Hunderttausende Menschen auf der ganzen Welt haben unser Ernährungsprogramm Love Veg durchlaufen. Wir konnten in allen Ländern, in denen wir aktiv sind, wichtige Schlüsselpositionen besetzen und unser Team somit weiter stärken und professionalisieren. Das alles ist nur möglich gewesen, weil es Menschen wie Sie gibt, die ihr Vertrauen in unsere Arbeit setzen und gemeinsam mit uns eine bessere Welt für Tiere schaffen wollen. Vielen herzlichen Dank!

Lassen Sie uns auf die wichtigsten Ereignisse und Erfolge im Jahr 2017 zurückblicken:

 

RECHERCHEN

 

DEUTSCHLAND

2017 fokussierte sich unser Team in Deutschland vermehrt auf das Leid von sogenannten Masthähnchen. Im Mai veröffentlichten wir eine erste Recherche. Mit versteckten Kameras dokumentierte unser Ermittlerteam erschreckende Tierquälerei in einem Hähnchenmastbetrieb in Niedersachsen. Eine besonders grausame Aufnahme zeigt, wie ein Küken durch wiederholte Schläge mit einer Schaufel schwer verletzt und daraufhin lebendig in einem Müllcontainer entsorgt wird. Zwölf Stunden später fanden unsere Ermittler das Küken, das jedoch noch in der selben Nacht verstarb: Finn. Millionen Menschen verfolgten Finns Schicksal bei stern TV, Zehntausende unterschrieben unsere Petition. Auf Facebook und YouTube bewegte unser Recherchevideo, einfühlsam eingesprochen von dem veganen Strongman Patrik Baboumian, die Herzen zehntausender Zuschauer.

 

 

Nur wenige Wochen später veröffentlichten wir neues Material, das die systematische Tierqual in zwei Zulieferbetrieben der beiden größten Hähnchenfleisch-Produzenten Deutschlands, Wiesenhof und Rothkötter, zeigt. Da diese beiden Unternehmen zusammengerechnet in der deutschen Geflügelwirtschaft einen Marktanteil von ca. 70 Prozent halten, muss davon ausgegangen werden, dass die Zustände in den dokumentierten Betrieben beispielhaft für die Geflügelbranche sind. Die Aufnahmen zeigen: kranke und schwache Küken, die brutal getötet oder teilweise lebendig entsorgt werden; überzüchtete Tiere, die sich kaum auf den Beinen halten können; brutales Vorgehen seitens der Arbeiter bei der Ausstallung der Tiere. Auch diese Recherche brachte ein gewaltiges Medienecho hervor. Fernsehsender wie ARD, ZDF und NDR berichteten und erreichten somit ein Millionenpublikum.

 

 

GROßBRITANNIEN

In Großbritannien recherchierte unser Ermittlerteam in der Schweinemast-, Hähnchenmast- und Milchindustrie. In den Schweinemast- und Milchbetrieben deckten unsere Ermittlerinnen und Ermittler schwere Verstöße gegen das britische Tierschutzgesetz auf. Einer der Milchbetriebe beliefert eines der größten britischen Einzelhandelsunternehmen, Marks & Spencer. Das Unternehmen rühmt sich damit, die höchsten Tierwohl-Standards des Landes zu bieten - ein Versprechen, das unsere Recherche mit großer Öffentlichkeitswirkung als leer offenbaren konnte.

In dem untersuchten Hähnchenmastbetrieb, der die beiden großen Supermarktketten Asda und Lidl beliefert, mussten wir ähnliche, dramatische Zustände wie in Deutschland feststellen. Die Medienaufmerksamkeit infolge der Veröffentlichungen ist immens: Renommierte britische Zeitungen wie The Times und The Independent berichteten.

 

ITALIEN

Auch in Italien recherchierte unser Ermittlerteam dieses Jahr umfangreich in der Hähnchenmastindustrie. Eine Recherche in acht Betrieben zeigt, unter welch grausamen Bedingungen Hühner in der italienischen Fleischindustrie leben und leiden. Die untersuchten Betriebe und Schlachthöfe beliefern die größten Hähnchenfleischproduzenten des Landes. Die Berichterstattung in den landesweiten Medien führte zu einem enormen öffentlichen Aufschrei über das dokumentierte Tierleid.

Des Weiteren veröffentlichten wir eine Recherche aus der Eierindustrie. Unser Team für Unternehmenskampagnen nutzt die Aufnahmen unserer Recherchen, um damit gezielt Druck auf italienische Lebensmittelunternehmen auszuüben und sie dazu zu bewegen, Eier aus Käfighaltung aus ihren Lieferketten zu verbannen.

 

SPANIEN

Mit Drohnen gelang es Animal Equality dieses Jahr, das ungeheure Ausmaß der Umweltverschmutzung durch Schweinemastbetriebe in der spanischen Region Katalonien aufzunehmen. Die bildgewaltigen Aufnahmen riefen ein breites Medienecho hervor.

Und auch eine neue Recherche in der spanischen Eierindustrie stieß auf großes öffentliches Interesse.

Anfang des Jahres veröffentlichten wir zudem neue Aufnahmen aus der Kaninchenmast in Spanien. Die Aufnahmen trugen maßgeblich dazu bei, dass das EU-Parlament im März 2017 für ein Ende der grausamen Käfighaltung von Kaninchen im gesamten EU-Raum stimmte.

 

 

MEXIKO

Zum ersten Mal ist es einer Tierrechtsorganisation gelungen, Aufnahmen in der Milchindustrie in Mexiko zu machen. Standardpraktiken und welches Leid diese für die Tiere bedeuten – wie die künstliche Befruchtung, die Trennung von Mutter und Kalb, die Enthornung sowie die Schlachtung – das alles konnten unsere Ermittler in verschiedenen Betrieben im ganzen Land dokumentieren.

Außerdem veröffentlichten wir erneut extrem grausame Bilder aus mexikanischen Schlachthäusern. Die brutalen Aufnahmen haben dazu beigetragen, dass nun auf politischer Ebene über den Schutz von sogenannten Nutztieren verhandelt wird – erstmals in der Geschichte Mexikos. Dort gibt es bislang keinerlei Gesetze, die diese Tiere vor Misshandlung schützen. Animal Equality hat eine Initiative gestartet, die Gesetzesinitiative bereits im mexikanischen Senat vorgelegt und arbeitet weiter gemeinsam mit Politikerinnen und Politikern daran, dies zu ändern.

 

BRASILIEN

2017 ist Animal Equality auch in Brasilien etwas gelungen, was zuvor noch nie eine Organisation erreicht hat: die Veröffentlichung von Aufnahmen aus Betrieben der brasilianischen Eierindustrie. Unsere Recherche deckte schockierende, aber alltägliche Zustände in den Betrieben auf, die noch immer größtenteils auf die grausame Käfighaltung setzen. Die Bilder der versteckten Kameras zeigen schier endlose Reihen von kotbedeckten Käfigen – darin Hennen, die in so engen Käfigen leben müssen, dass sie nicht einmal ihre Flügel ausbreiten können.

Unser Team für Unternehmenskampagnen nutzt auch in Brasilien mit großem Erfolg die Aufnahmen unserer Recherchen, um Lebensmittelunternehmen und gastronomische Betriebe auf verschiedenen Wegen davon zu überzeugen, keine Eier aus Käfighaltung mehr für ihre Produkte zu verwenden.

 

INDIEN

Auch in Indien recherchierte unser Ermittlerteam dieses Jahr intensiv in der Hähnchen- und Eierindustrie. Die Aufnahmen zeigen die grausamen Praktiken der Hähnchenmast, denen die Tiere ausgesetzt sind. Und während unseren Recherchen in der Eierindustrie deckten wir auf, dass etwa vier bis acht Hennen in einem Käfig gehalten werden, dessen Fläche kaum größer als zwei DIN-A4-Blätter ist. Beide Recherchen führten dazu, dass die Tierschutzvorschriften für Masthähnchen und Legehennen überarbeitet wurden. Bahnbrechend war in diesem Jahr unsere umfangreiche Recherche in der indischen Milchindustrie. Auf jenen Märkten, wo vor allem ausgediente Milchkühe zum Verkauf stehen, ist Tierquälerei grausamer Alltag. Um die von uns dokumentierten Grausamkeiten künftig zu unterbinden, hat die indische Regierung neue Vorschriften erlassen. Sie folgt dabei Empfehlungen von Animal Equality. Der Verkauf von Rindern und Büffeln sowie zahlreiche bislang übliche, grausame Praktiken sind künftig auf diesen Tiermärkten verboten.

 

 

KAMPAGNEN

 

SYSTEMATISCHE TIERQUAL IN DER HÄHNCHENMAST

Mit einer medienwirksamen Kampagne fordern wir in Deutschland die Abschaffung der tierquälerischen Praktiken und Zustände in der Hähnchenmast. Bereits wenige Wochen nach Start der Kampagne überreichten wir im Juni dieses Jahres mehr als 66.000 Unterschriften an das Landwirtschaftsministerium in Niedersachsen. Ein stiller Protest und ein großes Presse-Aufgebot begleiteten die Aktion. Reporter von ZDF und NDR sowie diverse Zeitungen, Agenturen und Magazine berichteten über die Petition und ihre Forderungen.

Niedersachsens Tierschutzbeauftragte Michaela Dämmrich nahm die Unterschriften entgegen. Im Interview mit dem NDR kündigte sie eine umfassende Auseinandersetzung mit den Veterinärämtern und deren Kontrollleistung in den Nutztierbetrieben an. 

 

Drei Botschafter dieser Kampagne sind Louis, Luca und Levi. Ihnen drohte ein grausames Schicksal: Auch diese kleinen Küken waren verletzt oder einfach auch nur zu schwach, um aufzustehen und sich zu bewegen – oftmals ein Resultat der grausamen Überzüchtung. In der Hähnchenmast ist das in der Regel ein Todesurteil. Doch für die drei Küken kam alles anders. Das Ermittlerteam von Animal Equality rettete sie und schenkte ihnen so die Chance auf ein neues Leben. Unter der liebevollen, fürsorglichen Pflege eines Lebenshofs schafften sie es, wieder zu Kräften zu kommen. Louis, Luca und Levi sind der beste Beweis, dass Tiere, die in der Fleischindustrie als nicht profitabel und damit als nicht lebenswert verurteilt und wie Abfall behandelt werden, mit Fürsorge, Liebe und in einer artgerechten Umgebung sehr wohl überlebensfähig sind.

 

 

 

UNTERNEHMENSKAMPAGNEN

 

EIN ENDE DER KÄFIG-EIER

2017 haben wir unsere internationale Arbeit um ein weiteres wichtiges Tätigkeitsfeld erweitert: Unternehmenskampagnen. Wir arbeiten daran, die größten Einzelhändlern, Restaurantketten und Lebensmittelunternehmen der Welt davon zu überzeugen, besonders grausame Praktiken abzuschaffen.

Im zurückliegenden Jahr haben wir damit begonnen, die extrem qualvolle Käfighaltung von Legehennen zu beenden. Anders als in Deutschland ist in vielen Ländern diese Art der Haltung noch immer weit verbreitet.

 

 

 

Dank der unermüdlichen Arbeit unseres Teams für Unternehmenskampagnen verpflichten sich immer mehr Einzelhändler, Restaurantketten und Lebensmittelunternehmen dazu, künftig auf Eier aus Käfighaltung zu verzichten. Allein 2017 konnten wir beinahe 40 Lebensmittelunternehmen überzeugen, Nein zu Eiern aus Käfighaltung zu sagen.

Und auch wenn „käfigfrei“ nicht frei von jeglichem Tierleid bedeutet, ist die Absage an Käfighaltung von Legehennen ein wichtiger erster Schritt. Denn sie kann zum Ende einer der qualvollsten Haltungsbedingungen führen, die derzeit in der Eierindustrie zudem am weitesten verbreitet ist. Unsere Unternehmenskampagnen werden das Leid von Millionen von Hühnern nachhaltig reduzieren.

 

 

 

BILDUNGSPROGRAMME

 

iANIMAL

Im Juni dieses Jahres haben wir einen neuen Teil des preisgekrönten VR-Projekts iAnimal veröffentlicht. „Literweise Leid“ bietet dem Zuschauer einen eindrucksvollen 360°-Blick hinter die Kulissen der Milchindustrie, gesprochen von TV-Star Anastasia Zampounidis. iAnimal umfasst mittlerweile drei Filme, die den Zuschauer in das Leben von Schweinen, Masthühnern und nun auch Milchkühen eintauchen lassen. Insgesamt haben sich dieses Jahr 49.800 Menschen iAnimal auf Virtual-Reality-Brillen angesehen. Wir waren damit auf renommierten Filmfestivals wie dem Raindance Film Festival in Großbritannien, dem Chelsea Film Festival in New York und dem Luxembourg City Film Festival vertreten. Große Aufmerksamkeit erhielt iAnimal u.a. auch auf der größten europäischen Jugendmesse YOU und auf der re:publica, der größten Konferenz zu den Themen Digitalisierung und Gesellschaft in Europa. Überall dort gelang es uns dank der aufsehenerregenden Virtual-Reality-Technologie, das Publikum auf das Leid der Tiere aufmerksam zu machen.

 

LOVE VEG

Ende dieses Jahres haben wir mit LoveVeg.de eine neue, umfangreiche Website veröffentlicht, die Menschen den Umstieg zu einer tierfreundlichen Ernährung so leicht wie möglich macht. LoveVeg.de bietet spannende Infos, tolle Tipps und leckere, alltagstaugliche Rezepte – verständlich und übersichtlich zusammengestellt. Darüber hinaus birgt die Seite eine interaktive Karte, sodass sich Gleichgesinnte in ganz Deutschland finden und vernetzen können. LoveVeg.de ergänzt und bereichert damit unser bereits bestehendes Ernährungsprogramm, bei dem sich bislang über 355.000 Menschen weltweit angemeldet haben. Das Feedback der Teilnehmenden ist überwältigend und die zahlreichen Berichte über individuelle Fortschritte sind eine Inspiration für das gesamte Team.

 

 

 

AUFKLÄRUNGSARBEIT

 

SOZIALE MEDIEN

Ein großer Teil des gesellschaftlichen Lebens spielt sich heute online ab. Weltweit sind rund 2,28 Milliarden Menschen in sozialen Netzwerken registriert – Tendenz steigend. Aus diesem Grund nutzen wir Plattformen wie Facebook, Twitter, Instagram und YouTube, um darüber unsere Recherchen und Kampagnen zu verbreiten. So können wir mit unseren Beiträgen so viele Menschen wie nur möglich erreichen und bei ihnen ein Bewusstsein für das Leid von sogenannten Nutztieren schaffen. Über 244.000 Abonnenten zählt mittlerweile unser Facebook-Profil und auch auf Instagram folgen uns mittlerweile über 10.700 Menschen. Dank der Unterstützung von Influencern wie Unge, HandOfBlood, Koschta, Darkviktory und Sarah Yilmaz, die ihre enorme Reichweite in den sozialen Medien dafür nutzen, um auf das Leid der Tiere in der Massentierhaltung aufmerksam zu machen, konnten wir dieses Jahr insbesondere viele junge Menschen erreichen.

 

MEDIENBERICHTE

Auch dieses Jahr haben wir über engagierte Pressearbeit wieder Millionen Menschen mit unseren Aufnahmen aus Betrieben der Massentierhaltung erreichen können: 670 Millionen betrug unsere Medienreichweite weltweit, davon 140 Millionen allein in Deutschland.

Bundesweit berichteten Medien über die Ergebnisse unserer Undercover-Recherchen in deutschen Hähnchenmastbetrieben – darunter die ARD Tagesthemen, ZDF WISO und NDR Aktuell. In einem Exklusivbeitrag von sternTV sprach Ria Rehberg, Leiterin von Animal Equality in Deutschland, ausführlich über die schockierenden Praktiken, die in der Hähnchenfleisch-Industrie gang und gäbe sind.

 

 

 

AKTIONEN

 

BEWEGENDE MAHNWACHE

Knapp 300 Menschen haben sich Ende Oktober dieses Jahres gemeinsam mit uns vor dem Brandenburger Tor in Berlin versammelt, um mit einem friedlichen, stillen aber zugleich eindrucksvollen Protest auf das Leid der Tiere in der Massentierhaltung aufmerksam zu machen. Auf Händen trugen sie die sonst unsichtbaren Opfer des Systems: Tiere, gestorben unter den schlechten Haltungsbedingungen.

Ria Rehberg eröffnete die Mahnwache, anschließend folgten bewegende Reden von dem EU-Abgeordneten Stefan Eck und dem veganen Strongman Patrik Baboumian. Zahlreiche Medien wie der Nachrichtensender n24, Welt online und die B.Z. haben über die Mahnwache berichtet.

 

 

 

VORTRÄGE UND KONFERENZEN

 

RE:PUBLICA, VEGGIEWORLD UND CO.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Animal Equality sind regelmäßig auf verschiedenen Konferenzen, Veranstaltungen und Messen, wo wir Erfahrungen sowie Ergebnisse unserer Arbeit mit Interessierten teilen. Ria Rehberg, Leiterin von Animal Equality in Deutschland, stellte dieses Jahr auf der re:publica, der größten Digitalkonferenz Europas, unser Virtual-Reality-Projekt iAnimal vor, und hielt u.a. an der Universität in Marburg und der VeggieWorld in Berlin Vorträge zum Thema „Undercover-Recherchen und ihr Beitrag zum Tierschutz“.

Des Weiteren waren wir im Jahr 2017 mit verschiedenen Vorträgen auf dem NaturVision Filmfestival in Ludwigsburg, der CARE Konferenz in Wien und dem Veganen Sommerfest in Berlin vertreten.

 

 

AUSSTELLUNG IM EU-PARLAMENT

Ein besonderes Highlight unserer Arbeit für die Tiere war dieses Jahr unsere Ausstellung im Europäischen Parlament. Unter dem Motto „Massentierhaltung: Das größte Verbrechen unserer Zeit?” präsentierten wir im Hauptgebäude in Brüssel iAnimal sowie Aufnahmen unserer Recherchen in europäischen Massentierhaltungs-Betrieben. Die EU-Abgeordneten Stefan Eck, Maria Noichl, Prof. Dr. Klaus Buchner, Fabio Massimo Castaldo, Florent Marcellesi und Indrek Tarand hielten inspirierende Reden zum Auftakt der Ausstellung.

Neben zahlreichen weiteren Abgeordneten und EU-Politikern war zur Ausstellungseröffnung auch der Vize-Präsident des Europäischen Parlaments, Dimitrios Papadimoulis, anwesend.

 

 

 

EFFEKTIVITÄT UND WIRKSAMKEIT

 

AUSZEICHNUNG ALS TOP CHARITY

Animal Equality wurde dieses Jahr erneut von der Bewertungsorganisation Animal Charity Evaluators (ACE) als eine der drei wirkungsvollsten Tierrechtsorganisationen der Welt ausgezeichnet. Über die Arbeit von Animal Equality sagt ACE: “Animal Equality erreicht mit den zur Verfügung stehenden Mitteln außergewöhnliche Erfolge. Besonders Undercover-Recherchen realisieren sie im Vergleich zu anderen Organisationen zu einem Bruchteil der Kosten. Sie haben ein gutes Verständnis für Erfolge und Misserfolge und setzen sich stets neue Ziele zur Verbesserung ihrer Arbeit und Steigerung ihrer Wirkung. Im Zuge des internationalen Wachstums der Organisation konnten in den jeweiligen Ländern neue qualifizierte Mitarbeiter mit sehr guten kultur- und landesspezifischen Kenntnissen und Kontakten eingestellt werden.

 

 

WIRKUNGSBERICHT 2016

Unabhängig von der Bewertung externer Beobachter sind wir selbst stets bemüht, unsere eigene Arbeit und Herangehensweise zu analysieren und zu optimieren. Wir fragen uns tagtäglich, wie wir mit den uns anvertrauten Spenden noch mehr für Tiere erreichen, was wir dazulernen und was wir verbessern können. Um dabei für umfassende Transparenz zu sorgen, erstellen wir bereits seit mehreren Jahren unsere Wirkungsberichte nach den Vorgaben des Social Reporting Standard. Auf diese Weise lassen sich die Entwicklung und die Effektivtität von Animal Equality in Deutschland über die Jahre vergleichen und nachvollziehen. Im Oktober dieses Jahres haben wir unseren Wirkungsbericht für das vorige Jahr 2016 veröffentlicht.

 

 

 

Wir danken allen, die unsere Arbeit im Jahr 2017 unterstützt haben! Gemeinsam können wir Tierleid reduzieren und eine bessere Zukunft für alle Lebewesen gestalten. Wenn Sie unsere Arbeit wichtig und gut finden, werden Sie Fördermitglied bei Animal Equality. Im Zuge unserer Winter-Spendenaktion wird Ihr Jahresmitgliedsbeitrag sogar verdoppelt, das heißt: Wenn Sie sich für eine monatliche Spende von 10 € entscheiden, wird Ihr Jahresbeitrag von 120 € noch einmal um zusätzliche 120 € erhöht.