Olivia & Madeleine: Zwei Aktivistinnen erzählen, warum sie sich für Tiere engagieren | Animal Equality Germany

Olivia & Madeleine: Zwei Aktivistinnen erzählen, warum sie sich für Tiere engagieren

Deutschland
Heute am 5. Dezember ist Internationaler Tag des Ehrenamtes. Wir haben das zum Anlass genommen und zwei Aktivistinnen, die bei unserer Mahnwache vor dem Brandenburger Tor dabei waren, zu interviewen. Olivia und Madeleine haben uns erzählt, wie sie die Aktion empfunden haben und warum es ihnen wichtig ist, sich für Tiere einzusetzen.

Foto: Tom Callsen

 

Wie hat euch die Mahnwache gegen Massentierhaltung am Brandenburger Tor gefallen? Wie war die Stimmung?

Madeleine: Mir hat sie wirklich supergut gefallen. Die Anzahl der Menschen hat mich ziemlich beeindruckt. Ich bin froh, dass alle bis zum Ende durchgehalten haben. Wir haben das alle zusammen durchgezogen und es sind auch echt schöne Aufnahmen dabei rausgekommen. Ich bin wirklich froh, dabei gewesen zu sein.

Olivia: Ich glaube, dass alle Teilnehmenden sehr bewegt waren und sich wirklich in die Tiere hinein gefühlt haben. Manche Menschen, die unsere Aktion beobachtet haben, waren schockiert.

Madeleine: Ja, ich habe auch gesehen, dass viele Leute relativ lange dastanden und uns beobachtet haben. Zum Teil haben sie auch Videos gemacht oder Fotos. Diese Aktion hat schon eine Wirkung.

Olivia, du bist erst seit Kurzem in unserem Freiwilligennetzwerk, richtig?

Olivia: Das stimmt. Ich habe eine lange Zeit eher passiv etwas für die Tiere getan. Außer, dass ich mich vegan ernährt habe, habe ich Videos auf Facebook geteilt. Erst jetzt, seit ein bis zwei Monaten, setze ich mich noch aktiver für die Tiere ein.

Warum engagierst du dich bei Animal Equality?

Olivia: Ich möchte auf die Ungerechtigkeit und die Missstände aufmerksam machen, die in unserer Welt leider noch vorhanden sind. Vor allen Dingen gegenüber unseren tierischen Mitbewohnern. Deshalb versuche ich, mich so viel wie möglich bei Organisationen wie Animal Equality zu engagieren und bei Aktionen mitzumachen.

Wie wichtig ist dir dein Aktivismus, Madeleine?

Madeleine: Sehr, sehr wichtig, weil die meisten Menschen einfach nicht wissen, was hinter den Mauern der Tierindustrie vor sich geht. Deswegen ist es so wichtig, mit Plakaten, mit T-Shirts oder wie es bei dieser Aktion war, mit leider toten Tieren, auf die Straßen zu gehen. Um den Menschen zu zeigen: Das steht dahinter! Und es ihnen so näher zu bringen.

Hast du durch das Freiwilligennetzwerk andere Aktive kennengelernt?

Madeleine: Ich kenne nicht so viele Veganer in meinem Umfeld. Bis auf Olivia, die ich dadurch kennengelernt habe und mit der ich jetzt schon auf zwei Aktionen war. In Zukunft wollen wir das auch öfter zusammen machen.

Olivia, wirst du auch bei der nächsten Mahnwache teilnehmen?

Olivia: Ja auf jeden Fall! Ich habe gehört, dass für nächstes Jahr eine ähnliche Aktion geplant ist. Da werde ich garantiert dabei sein. Und falls dieses Jahr noch andere Aktionen stattfinden, werde ich, soweit es mir möglich ist, auch daran teilnehmen.

 

Vielen Dank für das Interview und euren Einsatz für die Tiere, Olivia und Madeleine!

 

Hier geht's zum Artikel zu der Mahnwache gegen Massentierhaltung vor dem Brandenburger Tor.

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