"Deadly Dairy": Indiens brutale Milchindustrie – eine Reportage von Animal Equality | Animal Equality Germany

"Deadly Dairy": Indiens brutale Milchindustrie – eine Reportage von Animal Equality

Deutschland
Geschlagen, getreten und gequält: Eine neue Undercover-Recherche von Animal Equality in mehr als 100 Betrieben der indischen Milchindustrie bringt unvorstellbares Tierleid ans Tageslicht.

Animal Equality hat über zwei Jahre in 100 Milchbetrieben, elf Lebendtiermärkten und acht Schlachthöfen in Indien recherchiert. Ergebnis ist die Reportage "Deadly Dairy", die bislang umfangreichste Recherche in der indischen Milchindustrie. Die Aufnahmen offenbaren Schockierendes:

  • Kühe werden von unerfahrenen Arbeitern mit verunreinigten Geräten und unter unhygienischen Bedingungen besamt.
  • Durch den emotionalen Stress, den die Trennung von Kuh und Kalb mit sich bringt, hören einige Tiere auf, Milch zu produzieren; diese Kühe werden von den Arbeitern neben toten, mit Stroh ausgestopfte Kälbern platziert, um sie glauben zu lassen, es sei das eigene.
  • Die Tiere werden von Arbeitern mit Stöcken und Ketten geschlagen, sie werden getreten und teilweise sogar sexuell missbraucht.
  • In keinem der untersuchten Betriebe werden die Kühe tierärztlich versorgt; sie bleiben entweder unbehandelt oder die Landwirte wenden eigenhändig Medikamente an, um Kosten zu senken.
  • Auf dem Weg zum Schlachthof werden bis zu 30 Tiere auf einen Transporter verladen, der eigentlich nur für maximal sechs Tiere zulässig ist.
  • Händler verdrehen oder brechen die Schwänze der Tiere, reiben ihnen Chili in die Augen und rammen Stöcke in ihre Genitalien, um sie in die Schlachttransporter zu zwingen.
  • Im Schlachthof wird den Kühen und Rindern mehrfach die Kehle durchgeschnitten; kaum ein Arbeiter tötet die Tiere bereits mit dem ersten Schnitt.
  • Viele Tiere sind während des Schlachtprozesses bei vollem Bewusstsein und erleben auch noch die anschließende Häutung mit.

Dieses Video haben wir vor wenigen Tagen in Indien (auf Englisch) veröffentlicht. Zahlreiche Medien haben über unsere Recherche berichtet, darunter The Times of India, India Times und Hindustan Times.