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Bewegende Aktion in Berlin

Mit einer bewegenden Aktion vor dem Brandenburger Tor machten 100 Aktivistinnen und Aktivisten von Animal Equality auf die tragischen Folgen der heutigen Tiernutzung aufmerksam.
März 25, 2014 Aktualisiert: 25. März 2014

Mit einer bewegenden Aktion vor dem Brandenburger Tor machten 100 Aktivistinnen und Aktivisten von Animal Equality auf die tragischen Folgen der heutigen Tiernutzung aufmerksam. Jeder Einzelne hielt ein Tier in den Händen, welches als Folge der Nutztierhaltung gestorben war. Die Aktivisten machten auf diese Weise das Leiden von Tieren in unserer Gesellschaft sichtbar und setzten sich gleichzeitig für mehr Mitgefühl und Gerechtigkeit für alle Tiere ein.

Die 100 toten Tiere, darunter Lämmer, Küken, Ferkel und Hühner, standen stellvertretend für alle getöteten Tiere durch den Menschen, vor allem durch den Konsum tierischer Produkte. Die Tiere sind in Mastanlagen, Tierversuchslaboren oder anderen Orten der industrialisierten Tiernutzung während ihrer Haltung gestorben und entsorgt worden. Die Tiere sind somit Opfer der Tierindustrie – sie mussten leiden und sterben, da sie in unserer Gesellschaft als Ware angesehen werden.

Die Ausbeutung der Tiere findet in der Regel hinter verschlossenen Türen statt. Zweck der Aktion war, ihr Leiden und Sterben für die Menschen in unserer Gesellschaft sichtbar zu machen. Mit einer ergreifenden Rede appellierten wir an die Zuschauer, sich ihrer Verantwortung bewusst zu werden und sich für eine tierleidfreie Lebensweise zu entscheiden:

“Einhundert Menschen haben sich heute hier versammelt, um gemeinsam denen zu gedenken, die jeden Tag in den Schlachthäusern, Tierversuchslaboren und Mastanlagen dieser Welt stille Qualen erleiden. Wir halten heute ihre Körper in unseren Armen, um ihr Leid öffentlich zu machen und zu zeigen, dass ihr Tod ungerecht ist. Denn genau wie wir hatte jedes einzelne dieser Tiere den innigen Wunsch nach einem schmerzfreien Leben.

Wir stehen hier heute versammelt, um all den Tieren, die in den Hallen und Schlachthäusern der Tierindustrie leiden müssen, ein Versprechen zu geben: Wir werden euch unsere Stimmen leihen, bis das unnötige Töten endlich aufhört. Wir werden nicht tatenlos zusehen, wie eure Brüder und Schwestern misshandelt werden. Und wir werden alle Menschen bitten, es uns gleich zu tun, bis das Schlachten endlich ein Ende hat.”

Weitere Ausschnitte aus der Rede kommen auch im Video der Aktion vor:

Zahlreiche Menschen blieben stehen und verfolgten sichtbar bewegt die Aktion. Über 30 verschiedene Pressevertreter waren vor Ort, um über die Aktion zu berichten und die Leiden der Tiere öffentlich zu thematisieren. So erreichten wir mit unserer Botschaft mehrere Millionen Menschen allein über die Medienverbreitung.

Die Qualen der Millionen Tiere, die jeden Tag in der Tierindustrie sterben, sind vermeidbar. Durch eine tierfreundliche vegane Lebensweise kann jede Einzelne und jeder Einzelne von uns Tierleid verhindern.


Berlin

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