1000 Katzen vor dem Tod in chinesischen Restaurants gerettet | Animal Equality Germany

1000 Katzen vor dem Tod in chinesischen Restaurants gerettet

China

Nach einem Verkehrsunfall haben freiwillige Helfer 1000 Katzen vom Strassenrand in Changsha, China, gerettet, nachdem die Katzen dort 24 Stunden hilflos in winzigen Käfigen gefangen gewesen waren. Die Katzen waren für die Tötung und den Verzehr in den Restaurants der Provinz Guangdong bestimmt.

Die Helfer kamen aus der Umgebung, nachdem sie in den Nachrichten von dem Unfall gehört hatten. Sie versorgten die überlebenden Katzen mit Wasser und Futter und übergaben sie an die Tierschutz-Organisation Changsha Small Animal Protection Association zur weiteren Versorgung.

Die Katzen kamen aus ländlichen Gegenden, wo sie von Dorfbewohnern gezüchtet werden. Dort wird die Katzen-Aufzucht und der Verkauf als eine einfache Methode angesehen, Geld zu verdienen. Katzen in China müssen oft bis zu zwei Monate zusammengepfercht mit anderen Katzen in winzigen Käfigen zubringen. Viele Katzen sterben bevor sie ihren engültigen Bestimmungsort erreichen.

 

 
Die Tiere mussten über 24 Stunden in kleinen Holzkäfigen verharren, bevor sie von freiwilligen Helfern gerettet werden konnten. Viele von ihnen erlitten Verletzungen während des Unfalls. Die überlebenden Katzen drängen sich aus Angst eng aneinander oder versuchen sich aus den Käfigen zu befreien, die ihnen ihre Freiheit geraubt haben. Die Angst, die diese Tiere im Laufe ihres kurzen Lebens empfinden müssen, ist unvorstellbar. Vielen dieser Tiere hat der Unfall ihr Leben gekostet. 
Die Überlebenden wurden medizinisch versorgt und ihnen wurde Essen und Trinken verabreicht.

 

 
Diese Katze versucht sich verzweifelt Gehör zu verschaffen. In kleine Käfige eingezwängt haben sie oft nicht einmal genug Platz, um sich umzudrehen. Von den Transportern aus werden die Tiere normalweise entweder in Schlachthöfe gebracht oder sie werden in Plastiktüten und Netzen in die Lagerräume von Restaurants gebracht, wo sie oft tagelang leiden müssen.
Abends werden sie in Kisten den Besuchern der Restaurants vorgestellt, welche sich das Tier welches sie verspeisen wollen, aussuchen können. Dieses wird dann mit einem Schnitt durch die Kehle getötet.
 
 

Katzen und Hunde werden in China ganz ähnlich wie Schweine oder Kühe in Europa zum Verzehr angeboten. Ihren Leben wird außer dem Preis ihres Fleisches kein Wert zugeordnet. In China gibt es keine Gesetze, die Tiere schützen oder Tiermisshandlung verbieten. Sie werden wie Ware behandelt und die Tatsache, dass sie die Fähigkeit haben, Gefühle wie Angst, Schmerz oder Freude zu empfinden, wird ignoriert. Animal Equality deckte die grausamen Hintergründe des Hunde- und Katzenfleischhandels in China auf und setzt sich seitdem in Zusammenarbeit mit chinesischen Aktivisten vor Ort für den Schutz und die Rechte der Tiere in China ein.

 


Animal Equality ist eine internationale Tierrechtsorganisation, die in Spanien, England, Italien, Mexiko, Venezuela, Indien und Deutschland aktiv ist. Unsere bahnbrechenden Recherchen im chinesichen Hunde- und Katzenfleischhandel erreichten internationales Medieninteresse und wurden von über 50 Millionen Menschen gesehen. Medien wie die CNN, The Guardian und Sky News berichteten. 

Wir schafften es das Unmögliche zu erreichen und konnten ein Hundeschlachthaus und 33 Geschäfte, die Handel mit Hunden und Katzen in China betrieben, schliessen. Mehr als eineinhalb Millionen Hunde und Katzen werden diesem grausamen Fleischhandel nun nicht mehr zum Opfer fallen, denn das ist die Anzahl der Tiere, die dort jährlich gehandelt wurden.

Wenn Sie Erfolge wie diese möglich machen wollen, dann werden Sie Mitglied bei Animal Equality und unterstützen Sie uns mit einem monatlichen Förderbeitrag im Kampf für die Rechte der Tiere. Es liegt an uns allen, diese Grausamkeiten zu stoppen.