Neue Recherche - Kampagne gegen Pelz geht weiter | Animal Equality Germany

Neue Recherche - Kampagne gegen Pelz geht weiter

China

Im Rahmen einer internationalen Kampagne zur Abschaffung von Pelz in der Modeindustrie zeigt eine Undercover-Recherche von Animal Equality die systematischen Grausamkeiten, die Marderhunden und Füchsen in Zuchtbetrieben in Shandong, China angetan werden.

Die Pelze der Marderhunde werden dann oftmals unter Decknamen wie Seefuchs, Enok oder Chinesischer Raccoon verkauft, um zu vertuschen, dass diese Tiere Mitglieder der Hundefamilie sind - genauso wie die Hunde, die wir in Deutschland als Haustiere kennen.

►Warnung: Das folgende Video enthält Szenen, die Gewalt gegen Tiere zeigen.

 

 

Das Rechercheteam von Animal Equality dokumentierte drei Wochen lang, wie die Tiere behandelt wurden. Die Ermittler gaben sich als Geschäftsleute aus und die Betreiber der Zuchtbetriebe – in der Hoffnung auf lukrative Geschäfte – erlaubten ihnen, ungehindert Filmaufnahmen zu machen. Dabei konnten sie folgende Ergebnisse festhalten:

  • Die Arbeiter versetzten den Marderhunden mithilfe von zwei Metallstücken, die mit einer Autobatterie verbunden waren, einen Stromschlag. Ein Metallteil steckten sie dabei in den Mund, das andere in den Anus. Der Stromschlag lähmte die Tiere, tötete sie aber nicht. In diesem Zustand wurden sie gehäutet.
  • Die Marderhunde lebten in stark verkoteten, viel zu engen Käfigen, in denen sie sich kaum bewegen konnten.
  • Einige Marderhunde starben in Gefangenschaft und wurden an die anderen Tiere verfüttert. Diejenigen, die extreme Hautkrankheiten aufwiesen, wurden wegen ihres Fleisches verkauft, da ihr Pelz für die Bekleidungsindustrie nicht mehr geeignet war.
  • Fast jeder Marderhund litt an Krankheiten, Verletzungen oder psychischen Störungen.

 

 

Designer aus der ganzen Welt kaufen Pelze für ihre Kollektionen von Orten wie diesen und unterstützen damit finanziell die Machenschaften dieser Industrie. Animal Equality hat eine Kampagne gegen Pelz gestartet und fordert bekannte Mode-Designer auf, keine Kleidung mit echtem Pelz mehr zu verkaufen.